welt.de - Finanzen 20.11.2008 12:57
Gewinnwarnungen und Rezessionsängste haben den Aktienmarkt im Griff. Die letzten Optimisten verabschieden sich vom Markt. Das Börsenbarometer Dax verlor bis zum Mittag fast drei Prozent. BASF steht mit seiner Warnung vor sinkenden Gewinnen nicht mehr allein.
welt.de - Finanzen 20.11.2008 09:32
Am deutschen Aktienmarkt geht es nach einem Kursrutsch an der Wall Street deutlich abwärts. Nun verabschieden sich auch die letzten Optimisten vom Markt. Das Börsenbarometer Dax startete mit einem Minus von 2,5 Prozent in den Handel. Kein einziger Dax-Wert stand auf der Gewinnerseite.
welt.de - Finanzen 19.11.2008 18:45
Der Deutsche Aktienindex hat am Mittwoch fast fünf Prozent verloren. Immer weniger Käufer kommen aufs Parkett. Wer es sich leisten kann, hält sich zurück, beschreiben Händler die Lage. Besonders übel sieht es bei den Autotiteln aus. Doch auch eine andere Branche macht den Anlegern mittlerweile Sorgen
Financial Times Deutschland 19.11.2008 18:44
Der Dax fällt - doch eine Aktie zeigt sich unbeeindruckt: Um mehr als zehn Prozent liegt die Postbank im Plus. Hintergrund ist ein Magazin-Bericht über eine angebliche Komplett-Übernahme durch die Deutsche Bank.
welt.de - Finanzen 19.11.2008 17:56
Das Papier der Postbank legt zeitweise um mehr als 15 Prozent zu. Grund dafür ist ein Magazin-Bericht, wonach die Deutsche Bank die komplette Übernahme so schnell wie möglich abschließen möchte, um den Übernahme günstiger zu machen. Die Deutsche Bank hat den Bericht dementiert.
Die Bundesregierung klopft sich auf die Schulter: Die Alterssicherung stehe auf einer soliden finanziellen Basis. In zwei umfänglichen Berichten beleuchtet sie die Altersversorgung. FTD.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Daten.
Börse Frankfurt 19.11.2008 15:03

19. November 2008. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Fallende Kurse an den Aktienmärkten erhöhen das Interesse von Investoren nach Absicherungsprodukten auf die großen Leitindizes. ?Der DAX schafft es einfach nicht, zu einer größeren Erholung anzusetzen. Die Erholung vom Oktober-Tief ist zu zwei Dritteln wieder verpufft, da wir neben den Banken mit dem Automobilsektor ein zweites großes Sorgenkind haben,? sagen Händler der Baader Bank Die nach wie vor außergewöhnlich hohe Volatilität im deutschen Leitindex beweise, dass eine Normalisierung an den Märkten immer noch weit entfernt sei. ?Klassische Optionsscheine, deren Wertentwicklung von stärker schwankenden Märkten profitiert, verzeichnen steigende Umsätze ?, beobachten die Skontroführer. Im Handel mit Index-Zertifikaten auf den DAX® (WKNs 709335 und 702979) beherrschen Verkäufer eindeutig das Geschehen. Favorisiert werden dagegen Optionsscheine, die von fallenden Kursen auf den deutschen Leitindex profitieren. Gefragt sind Put-Optionsscheine (WKNs DB1951, CM1FDX) sowie ein bearisher Knock-out-Schein (WKN TB2JHB). Abgegeben werden Call-Optionsscheine (WKN BN2E1D, DB48PK).

Teilschutzstrukturen bevorzugt

Scharfetter

Anziehende Umsätze bei Discount- und Bonus-Zertifikaten, die an große Indizes wie den DAX oder den DJ Euro Stoxx 50 gekoppelt sind, zeigen nach Ansicht von Stefan Scharfetter von der Baader Bank die defensive Haltung einiger Anleger. ?Nach dem aktuellen Stand der Dinge wird es kaum noch zu einer größeren Weihnachtsrallye am Aktienmarkt kommen. Um vor unangenehmen Überraschungen gewappnet zu sein, suchen Investoren nach Zertifikaten mit längeren Laufzeiten.? Auf mittlere Sicht böten diese Produkte in volatilen Seitwärtsmärkten gute Renditechancen. Gekauft werden zum Beispiel ein gekapptes Bonus-Zertifikat auf den DJ Euro Stoxx 50 (WKN DB0SST) mit einer Bonusschwelle bei 6.079 Punkten und ein Discounter auf den DAX (WKN BN4YGJ) mit einer Schwelle bei 5.400 Punkten. Beide Zertifikate laufen bis Ende 2011

Salzgitter und Kali+Salz mit Erholungschancen

Eine größere technische Erholung halten Anleger nach Ansicht der zuständigen Händler bei den Rohstoff-Werten Kali + Salz und Salzgitter für wahrscheinlich. ?Diese Aktien haben sich in den vergangenen Wochen wegen der Sorgen um eine längere weltweite Rezession wesentlich schlechter entwickelt als der Gesamtmarkt.? Die Aktienstrategen der LBBW halten die Titel für fundamental unterbewertet. Beide Unternehmen würden vom langfristig steigenden Rohstoffbedarf profitieren. Während Salzgitter kurzfristig unter dem extremen Preisverfall für Stahlprodukte leide, seien bei Kali + Salz Gewinnmitnahm nach dem Aufstieg in den DAX für die jüngsten Verluste verantwortlich. Einer starken Übertreibung des Kursniveaus nach oben im ersten Halbjahr dieses Jahres sei das andere Extrem aktuell gefolgt. Mittelfristig würden sich jedoch die guten Fundamentaldaten durchsetzen und eine Kurserholung ermöglichen, sagen die Analysten in einem Bericht. Einige Investoren, die hier auf einen Kursanstieg spekulieren, legen sich einen Call-Optionsschein auf Kali+Salz (WKN DZ6C6Z) und auf Salzgitter (WKN CM1MNY) in ihre Depots.

Siemens erscheint einigen mittelfristig interessant

Investoren mit längerfristigem Anlagehorizont halten das aktuelle Kursniveau der Siemens-Aktie scheinbar für günstig. ?Es werden verstärkt Discount-Zertifikate auf die Aktie nachgefragt?, sagt Scharfetter. Die vom Vorstand jüngst veröffentlichten Belege eines feindlichen Übernahmeversuches nach dem Muster der Continental-Übernahme durch das Familienunternehmen Scheffler habe die Fantasie der Anleger neu beflügelt. ?Mit einem absehbaren Ende der Finanzkrise werden vor allem die Standardwerte in das Visier potenzieller Investoren geraten?, meint Scharfetter. Etwas zurückhaltender interpretieren die Aktienanalysten der WestLB die mittelfristige Entwicklung der Aktie: Die noch zu erwartenden Belastungen aus dem laufenden Restrukturierungsprogramm würden den Kurs des Wertes noch eine Zeit lang belasten. Mit dem Ende der Rezession sollte sich die Aktie aber wieder besser entwickeln als der Gesamtmarkt, meinen die Analysten. Mittelfristig orientierte Anleger bevorzugen ein Discount-Zertifikat (WKN DB4EQZ) mit Laufzeit bis zum Dezember 2009 und einer Sicherheitsschwelle bei 32 Euro.

© 19. November 2008/Andreas Wolf

Anlage und Hebelprodukte

Produkt Basiswert WKN Tendenz
Index/Tracker-Zertifikat DAX 709335 Verkäufe
Open-End Zertifikat DAX 702979 Käufe
Optionsschein Put DAX DB1951 und CM1FDX Käufe
Knock-Out & Open-End Knock-Out Open End Turbo auf DAX TB2JHB Käufe
Optionsschein Call DAX BN2E1D und DB48PK Verkäufe
Bonus Zertifikat DJ Euro Stoxx 50 DB0SST Käufe
Discount-Zertifikat DAX BN4YGJ Käufe
Optionsschein Call K+S DZ6C6Z Käufe
Optionsschein Call Salzgitter CM1MNY Käufe
Discount-Zertifikat Siemens DB4EQZ Käufe
Börse Frankfurt 19.11.2008 14:37

19. November 2008. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Trotz positiver Vorgaben aus Übersee ist der deutsche Aktienmarkt heute mit einem Minus in den Handelstag gestartet. Wie ein Händler berichtet, bestimmen vor allem Rezessionssorgen das Bild: ?Nachdem in den USA Hilferufe der Autoindustrie nach staatlichen Finanzspritzen laut geworden sind, haben die Renditen am Anleihemarkt nachgegeben. Das ist auf die europäischen Märkte übergeschwappt und belastet vor allem rezessionsgefährdete Branchen wie Automobil, Stahl und natürlich auch die Banken.? Sehr geringe Umsätze an den Aktienmärkten unterstreichen die Verunsicherung der Anleger. Charttechniker halten unterdessen aber eine Bodenbildung für möglich.

Der Handel mit ETFs ist heute gemischt. So trennen sich die zumeist institutionellen Anleger vom iShares DAX (DE) (WKN 593393), während das Pendant von db x-Trackers, DAX ETF (WKN DBX1DA), vorwiegend gekauft wird. Ebenso sind die Käufer beim db x-trackers ShortDAX ETF (WKN DBX1DS), der die Entwicklung des DAX invers abbildet, in der Überzahl. Nach Auskunft der zuständigen Marketmaker ist dieses uneinheitliche Bild vor allem mit den sehr geringen Umsätzen zu erklären.

Boden in Sicht

Sartoris

Nach Ansicht von Rainer Satoris, technischer Analyst von HSBC Trinkaus&Burkhardt, stehen die internationalen Aktienmärkte aktuell vor einer möglichen Bodenbildung. ?Bei DAX und EuroStoxx besteht aktuell Hoffnung auf eine Stabilisierung in Form einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Bis zu deren Vervollständigung ist aber noch ein gutes Stück zu gehen?, erklärt der Experte. Erst wenn der DAX über 5.249 Punkte anziehe, sei ein eventuelles Ende des aktuellen Abwärtstrends zu erwarten. Eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation ist eine klassische Trendwendeformation, die einen Trendwechsel hin zu einer Aufwärtsbewegung einleitet.

Abwärtstrend dominiert vorerst

Aber auch auf dem amerikanischen Markt bestehe Hoffnung auf ein Ende der Talfahrt. ?Der S&P 500 hat bereits drei Anläufe nach unten genommen. Es besteht daher eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die Ausbildung eines Triple-Bodens.? Um diese Formation zu vervollständigen müsse der Index aber erst die Marke von 1.008 Punkten überschreiten, wo aktuell ein wichtiger Widerstand liege. ?Von der derzeitigen Basis ist das natürlich auch noch ein sehr weiter Weg. Dominierend bleibt daher vorerst der Abwärtstrend?, erwartet der Techniker.

Öl vollkommen überverkauft

Bei Öl liegt aus Sicht von Rainer Satoris aktuell eine deutliche Übertreibung nach unten vor: ?Die Indikatoren sind massiv überverkauft, so dass zunehmend über eine Gegenbewegung spekuliert werden kann.? Zwar stehe der Ölpreis nicht generell vor einer Trendwende, eine Gegenbewegung könne aber schnell in Richtung 68 Dollar je Fass (159 Liter) anziehen. Dort liege der nächste große technische Widerstand.

Gute Stimmung setzt sich durch

Nach dem Ergebnis der aktuellen Sentiment-Erhebung der Börse Frankfurt bei 300 aktiven Investoren hat sich das Lager der Bullen noch einmal um 8 Prozent vergrößert ? hauptsächlich zu Lasten der Bären. Bei den Technologiewerten setzt sich die gute Stimmung fort. 6 Prozent der Befragten haben ihre bislang bearishe Haltung aufgegeben, über 51 Prozent erwarten einen steigenden TecDAX®. Die vollständige Analyse dieses Ergebnisses der heutigen Erhebung lesen Sie nachbörslich auf www.boerse-frankfurt.de/sentiment.

© 19. November 2008/Karoline Koch

welt.de - Finanzen 19.11.2008 14:01
Immer weniger Käufer kommen aufs Parkett. Wer es sich leisten kann, hält sich zurück, beschreiben Händler die Lage. Besonders übel sieht es heute bei den Autotiteln aus. Daimler, BMW und Co. fallen im Sog der weltweiten Krise der Autohersteller weiter zurück.
welt.de - Finanzen 19.11.2008 11:04
Kurz nach Börsenstart in Frankfurt bewegen sich die Kurse nur wenig. Der deutsche Leitindex Dax startet leicht im Minus. Im Blick der Anleger sind heute besonders die Kurse der Autobranche, nachdem am Vorabend GM, Ford und Chrysler den US-Senat um Staatshilfen gebeten haben.
München (BoerseGo.de) - Die Bundesregierung wird einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) zufolge im kommenden Jahr deutlich mehr Schulden machen als ursprünglich geplant...
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