Boerse-Go: US-Markt-News 02.12.2008 20:36
New York (BoerseGo.de) – Gemäß einem Bericht im Wall Street Journal ist der ehemalige Firmenchef von AOL, Jonathan Miller, auf der Suche nach Investoren, um einen Teil oder sogar den ...
welt.de - Finanzen 02.12.2008 16:27
Im Zuge der Finanzkrise haben Investoren panikartig Milliarden aus offenen Immobilienfonds abgezogen. Etliche Gesellschaften setzten die Rücknahme von Anteilen deshalb aus. Doch jetzt brechen wohl auch regelmäßige Zahlungen aus den Fonds weg ? Tausende Rentner geraten in Schwierigkeiten.
Börse Frankfurt 02.12.2008 16:07

2. Dezember. Frankfurt (Börse Frankfurt). Das große Thema im Handel mit ETFs der vergangenen Handelstage ist, wie auch in den vergangenen Wochen, Sicherheit. Das bedeutet, dass bei Geldmarkt-ETFs wie den db x-trackers EONIA Total Teturn Index (WKN DBX0AN) oder den iShares eb.rexx Money Market (WKN A0Q4RZ) die Market Maker große Zuflüsse beobachten. ?So lange die Unsicherheit anhält und sich die Börsenindizes von einem Tag zum nächsten sich um einige Prozent hoch und runter bewegen, suchen die Investoren Halt?, kommentiert Simon Klein von der Deutschen Bank die Handelsaktivitäten der Anleger.

DJ Euro Stoxx 50 bevorzugt

Trotz dem Dilemma an den Aktienbörsen sind einige Investoren in Kauflaune. Erstaunlicherweise hat es ihnen der DJ Eurostoxx 50 angetan, wie die Händler beobachten können. Sowohl der passende ETF von iShares (WKN 593395) und als auch der db x-trackers (WKN DBX1EU) werden gekauft, während die entsprechenden DAX-ETFs (WKNs DBX1DA, 593393) eher ausgeglichen gehandelt werden. Bei DJ Stoxx 50 (WKN 935926) und DJ Stoxx 600 (WKN 263530) beobachten die Market Maker dagegen Käufer.

In den Sektorenindizes sei dagegen zurzeit ?nix los?, wie ein Händler meint.

Je nach Marktlage

?Die schwächste Handelswoche seit langem?, beobachtet Simon Klein. Auch bei den Short-ETFs auf (WKN DBX1DS) oder DJ Stoxx 50 Short (WKN DBX1SS) sind keine einheitlicher Trends zu erkennen. ?Es wurden keine größeren Positionen auf oder abgebaut.? Auch Marco Salaorno von der Société Générale beobachtet bei beim Lyxor ETF LevDAX (WKN LYX0AD) ebenfalls ein ?Rein-Raus?, je nach Marktsituation.

Renten-ETFs mit längeren Laufzeiten

Salaorno, der den ETF-Handel von London aus betreut, berichtet, dass Anleger eher auf sichere Produkte setzen. ?Geldmarkt-ETFs und Government-Bonds waren in den vergangenen Tagen gefragt.? So kaufen Anleger den Lyxor ETF Euro Cash (WKN LYXC0B6), aber auch ETFs mit Restlaufzeiten von fünf bis sieben Jahren (WKN LYX0BJ) und sieben bis zehn Jahre (WKN LYX0BK).

Russland interessiert Investoren

Bei den Emerging Markets erscheint Anlegern derzeit Russland am interessantesten. Für den Lyxor Russland ETF (WKN LYX0AF) finden sich Käufer, wie Salaorno meldet.

© 2. Dezember 2008 / Dorothee Liebing

Börse Frankfurt 02.12.2008 14:01

2. Dezember 2008. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Nach der Umsatzflaute Mitte November ist die Aktivität im Fondshandel in der vergangenen Woche zwar wieder leicht angestiegen. ?Von einer deutlichen Belebung, die im Hinblick auf die Abgeltungssteuer erwartet wurde, kann keine Rede sein?, berichtet Dirk Schröder von der Baader Bank. Vielmehr habe es den Anschein, als setze sich das Sommerloch in diesem Jahr über den Winter fort.

Rege Aktivität bei Immobilienfonds

Schmidt

Vergleichsweise stark gehandelt werden aktuell nur die Immobilienfonds, die zu einem Großteil noch immer von der Rücknahme durch die Emittenten ausgesetzt sind. ?Die ersten drei Plätze sowohl beim Umsatz als auch bei den Orders nahmen in der vergangenen Woche die Immobilienfonds ? unverändert unter Verkaufsdruck?, weiß Christoph Schmidt von N. M. Fleischhacker. So trennten sich Anleger von den Flaggschiffen CS Euroreal (WKN 890500) und SEB Immoinvest (WKN 980230). Zudem stand der DEGI International (WKN 800799) oben auf der Verkaufsliste. Einzige Ausnahme bildet der Kanam Grundinvest (WKN 679180), der bereits mit einem deutlichen Abschlag zum Rücknahmepreis des Emittenten gehandelt werde. ?Hier scheinen die Schnäppchenjäger bereits das Ruder übernommen zu haben?, vermutet der Experte der Frankfurter Wertpapierhandelsbank.

Kasse gemacht

Auch bei deutschen Aktienportfolios sind die Verkäufer in der Überzahl. ?Viele Anleger haben die Ralley in der vergangenen Woche genutzt um Kasse zu machen?, kommentiert Schmidt. Unter deutlichem Verkaufsdruck standen hier der Cominvest Fondak (WKN 847101) sowie der DWS Deutsche Aktien Typ 0 (WKN 847428) als auch der DWS Aktienstrategie Deutschland (WKN 976986).

Für Unerschrockene, Hartgesottene und Steueroptimierer

Trotz der jüngsten Terroranschläge in der indischen Metropole Mumbai erfreut sich der Schwellenländerfonds DWS India (WKN 974879) unverändert regem Kaufinteresse der Anleger. Bei anderen Indien-Portfolios halten sich die Investoren, wie Dirk Schröder beobachtet, aber stark zurück.

Auch beim DWS Russia (WKN 939855) nimmt die Investitionsfreude wieder zu. ?Nach den Turbulenzen in den vergangenen Wochen steigen einige Hartgesottene wieder in Russland ein ? hoffentlich nicht zu früh?, warnt Schmidt.

Das chinesische Pendant DWS China (WKN 565129) wird unterdessen überwiegend verkauft. Wie Schmidt spekuliert, könnten einige Anleger hier versuchen, ihre Verluste begrenzen oder den Steuerverlustvortrag für das laufende Jahr zu optimieren.

Auf ein Grundrauschen zurück gefahren

Bei Geldmarktfonds wie dem UniOpti 4 (WKN A0KEBS), dem Deka GeldmarktPlan (DK0A2R) oder dem CB Geldmarkt Deutschland (WKN 973723) lässt sich nach Auskunft von Schmidt aktuell kein einheitlicher Trend erkennen. ?Hier fehlen die Umsätze. Der Handel in Geldmarktprodukten ist so zurückgegangen, dass nur noch eine Art Grundrauschen übrig ist.?

Fondshandel über Xetra

Die Umstellung des Fondshandels auf das elektronische Handelssystem Xetra hat nach Auskunft der Spezialisten reibungslos geklappt und lässt auf lange Sicht steigende Umsätze im börslichen Fondshandel erwarten. ?Nachdem nun auch noch die 8 Basispunkte Maklercourtage wegfallen, ist es nirgendwo in Deutschland billiger Fonds zu handeln?, kommentiert Christoph Schmidt die Umstellung auf Xetra und erwartet, dass dadurch auch die Anzahl von Nutzern aus dem europäischen Ausland zunehmen wird ? vor allem aus Österreich und der Schweiz.

Dirk Schröder geht unterdessen davon aus, dass die Anleger neben dem gesparten Ausgabeaufschlag auch durch die neuen technischen Möglichkeiten angelockt werden: ?Die Möglichkeit, Kurszusätze zu setzen und Fonds genauso handeln zu können wie Aktien, erhöht die Attraktivität des Börsenplatzes.?

© 2. Dezember 2008 / Karoline Koch

Financial Times Deutschland 01.12.2008 13:27
Der schwer angeschlagene Chiphersteller macht möglicherweise Fortschritte bei seinen Gesprächen mit Investoren. Eine Einigung wird in den kommenden Wochen erwartet - gelingt sie nicht, droht dem Konzern bis März die Insolvenz.
Börse Frankfurt 01.12.2008 10:14

1. Dezember 2008. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die freundliche Entwicklung an den internationalen Aktienmärkten im Verlauf der vergangenen Woche hinterlässt einige Fragezeichen bei den Marktteilnehmern. Analysten sind skeptisch, ob die Rallye ihre Fortsetzung findet. Die Credit Suisse verweist darauf, dass Kursgewinne um das Thanksgiving-Fest nach einer langjährigen Statistik nicht ungewöhnlich seien - insbesondere nach dem Feiertag. Der langfristige Trend zeige aber weiterhin nach unten und sei auch durch die jüngsten Zugewinne nicht in Aussicht, dass er durchbrochen werde.

Konjunktureller Druck bleibt

Klude

Auch Carsten Klude, Aktienstratege bei M.M. Warburg, rechnet nicht mit weiteren Kursgewinnen in dieser Woche. ?Nach der erneuten Kehrtwende des DAX® bei knapp 4.000 Punkten vor knapp einer Woche hat der Index schon wieder knapp 15 Prozent an Wert gewonnen. Im Hinblick auf die zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten werden viele Marktakteure versucht sein, angefallene Gewinne mitzunehmen.? Das makroökonomische Umfeld habe sich nicht verändert, der kurz- bis mittelfristige Ausblick bleibe negativ. ?Insbesondere die US-Arbeitslosenzahlen für Dezember, bei denen die Konsensschätzung der Analysten von weiteren Stellenverlusten in der Größenordnung von 300.000 Arbeitsplätzen ausgeht, könnte den Märkten noch mal auf das Gemüt drücken?, meint Klude.

Außerdem seien die Gewinnprognosen für 2009 noch immer zu positiv. ?Wir rechnen im nächsten Jahr mit einem durchschnittlichen Gewinnrückgang von 25 Prozent bei den deutschen Unternehmen, die Konsensschätzung geht aber nach wie vor von einem Plus von 15 Prozent aus. Es bleibt also noch einiges Korrekturpotential beim DAX.?

Charttechnik zählt

Den Einfluss der Abgeltungssteuer auf noch zu treffende Investitionsentscheidungen hält der Aktienstratege dagegen für vernachlässigbar. ?Der zu erwartende Effekt wird viel kleiner ausfallen, als das manche erwarten. Die Unsicherheit der Investoren ist einfach noch zu groß. Kurzfristig richtet der Handel sich eher an der Markttechnik aus.? Wenn der eine oder andere Hedge-Fonds noch eine Chance sehe, seine Verluste mit überschaubaren Risiken zu verringern, werde dieser sie wahrnehmen.

Dämpfend werden nach Ansicht der BNP Paribas auch die Konjunkturdaten der nächsten Tage auf die Anlegerstimmung wirken. Neben den US-Einkaufsmanagerindizes richte sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die Zinsentscheidung der EZB. Eine Zinssenkung um 0,5 Prozent sei bereits in den Kursen enthalten, daher sei kaum mit einem größeren Überraschungseffekt zu rechnen. Einen weitergehenden Zinsschritt werde die EZB sehr wahrscheinlich vermeiden, um die Märkte nicht unnötig zu beunruhigen.

Auch die US-Arbeitsmarktdaten für Dezember seien relevant. Falle der Anstieg geringer aus als die prognostizierten 0,2 Prozent, könnte dies den Märkten weiteren Auftrieb verschaffen. Allerdings wiegen die Hoffnungen wesentlich geringer als Befürchtungen einer weiteren unangenehmen Überraschung. Immerhin würden die Börsen von negativen Nachrichten mittlerweile aber nicht mehr so hart getroffen wie noch vor einigen Wochen.

Technische Analysten der WestLB sehen im Bereich um 4.800 Punkte die nächste Hürde für den DAX. Durch die jüngste Wende in der Nähe des Jahrestiefs bei 4.014 Punkten sei die Gefahr eines weiteren Absturzes des deutschen Leitindex zunächst gebannt worden, ein eindeutiges Kaufsignal ergebe sich aber erst mit einem Überschreiten der genannten Marke. Eine mögliche, kurzfristige Konsolidierung sollte an der soliden Unterstützungszone bei 4.460 Punkten enden.

Wichtige Konjunkturdaten der Woche

Montag, 1. Dezember

16.00 Uhr. USA: ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe November. Das Institut for Supply Management (ISM) veröffentlicht mit diesem Index die monatlichen Ergebnisse einer landesweiten Befragung von mehr als 400 Einkaufsmanagern die aus 20 verschiedenen Bereichen des verarbeitenden Gewerbes stammen. Die Landesbank Berlin geht davon aus, dass sich der Index mit 0,5 Prozent leicht gegenüber dem Vormonat auf 38,4 Prozent verschlechtert hat. Ein Wert unter 50 Prozent bedeutet, dass die Wirtschaftstätigkeit stagniert oder rückläufig ist.

Dienstag, 2. Dezember

11.00 Uhr. Eurozone: Erzeugerpreise Industrie im Oktober. Die HypoVereinsbank rechnet mit einer Zunahme um 7,1 Prozent im Jahresvergleich. Im September betrug der Jahresanstieg noch 7,9 Prozent.

Mittwoch, 3. Dezember

10.00 Uhr. Eurozone: Einkaufsmanager-Index November. Die HypoVereinsbank rechnet mit einem Rückgang auf 38,5 Prozent. Im Oktober fiel der Index von 45 auf 41,1 Prozent. Ein Wert unter 50 Prozent bedeutet, dass die Wirtschaftstätigkeit stagniert oder rückläufig ist.

16.00 Uhr. USA: ISM-Index für Dienstleistungssektor November. Der Analystenkonsens geht von einem weiteren Rückgang des Index im Monatsvergleich von 44,4 auf 43 Punkte aus.

20.00 Uhr. USA: Beige Book der Federal Reserve: Das Beige Book ist der monatliche Konjunkturbericht der US-Notenbank, die damit eine Einschätzung zur wirtschaftlichen Lage in den USA abgibt. Die Volkswirte der LBBW erwarten keine wesentlichen Änderungen des mittelfristig pessimistischen Ausblicks.

Nachbörslich: Sitzung des Arbeitskreises Aktienindizes. Die Gruppe berät quartalsweise über die Neuzusammensetzung der Aktienindizes DAX, TecDAX, MDAX und SDAX. Sie findet jeweils am dritten Arbeitstag im März, Juni, September und Dezember statt. Das Ergebnis wird auf der Website der Deutschen Börse nach 22.00 Uhr veröffentlicht, die Änderungen jedoch erst am ersten Handelstag nach dem dritten Freitag des jeweiligen Überprüfungsmonats wirksam. Der Arbeitskreis besteht aus Mitarbeitern der Deutschen Börse AG sowie elf Bankgesellschaften.

Donnerstag, 4. Dezember

11.00 Uhr. Eurozone: Veröffentlichung des Bruttoinlandsprodukts für das dritte Quartal 2008. Die HypoVereinsbank rechnet wie mit einem Rückgang um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im zweiten Quartal 2008 ist das BIP ebenfalls um 0,2 Prozent geschrumpft.

13.45 Uhr. Eurozone: EZB-Zinsentscheid. Der Konsens der von Bloomberg befragten Analysten geht von einer Absenkung des Leitzinses um 50 Basispunkte auf 2,75 Prozent aus und das die EZB im Begleitkommentar deutlich auf das gestiegene Risiko einer ausgeprägten Wachstumsschwäche hinweisen werde.

16.00 Uhr. USA: Auftragseingang Industrie Oktober. Der Index ist einer der ersten Frühindikatoren für die Nachfrage nach industriellen Gütern. Die Deutsche Bank geht von einem Rückgang von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat aus. Im September war der Auftragseingang um 2,5 Prozent gefallen.

Freitag, 5. Dezember

14.30 Uhr. USA: Arbeitsmarktbericht Dezember. Die WestLB erwartet einen leichten Anstieg der Arbeitslosenquote um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 6,7 Prozent. Die Anzahl der abgebauten Stellen soll sich auf 300.000 belaufen.

Neue Unternehmen an der Börse

1.12.: autowerkstatt group, N.V.,
2.12.: LensWista AG,
3.12.: Five By Five Media AG,

Jeweils Einbeziehungen in das First Quotation Board.

© 1. Dezember 2008 / Andreas Wolf

München (BoerseGo.de) - Die zum Infineon-Konzern gehörende Qimonda AG hat bei Gesprächen mit strategischen Investoren und Finanzinvestoren über mögliche Partnerschaften nach e...
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