Wirtschaft 22.11.2008 15:32
Globale Wirtschaftskrise
Der niederländische Elektronikkonzern Philips will weltweit 1600 Stellen in seiner Medizinsparte streichen. Dies betreffe etwa fünf Prozent der insgesamt 32.000 Mitarbeiter dieser Sparte, sagte ein Konzernsprecher am Samstag.
welt.de - Wirtschaft 22.11.2008 14:52
Der niederländische Konzern reagiert auf die schwächere Wirtschaft und streicht rund fünf Prozent der Stellen im Bereich Medizintechnik. Zwar arbeitet eine Mehrzahl der Mitarbeiter dieser Sparte in den USA. Das bedeutet aber nicht, dass es dort zu den meisten Entlassungen kommen muss.
welt.de - Finanzen 22.11.2008 11:22
Die Börsen in New York haben am Freitag nach einem erneut sehr schwankungsanfälligen Handel doch noch zu einer kräftigen Erholung angesetzt. Der Dow-Jones-Index kletterte um 6,55 Prozent auf 8046 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 6,3 Prozent auf 800 Stellen, der Nasdaq 5,2 Prozent auf 1384 Punkte.
welt.de - Finanzen 21.11.2008 23:42
Die Börsen in New York haben am Freitag nach einem erneut sehr schwankungsanfälligen Handel doch noch zu einer kräftigen Erholung angesetzt. Der Dow-Jones-Index kletterte um 6,55 Prozent auf 8046 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 6,3 Prozent auf 800 Stellen, der Nasdaq 5,2 Prozent auf 1384 Punkte.
Financial Times Deutschland 21.11.2008 18:43
Der weltgrößte Ketchup-Produzent hat im zweiten Quartal einen um mehr als 20 Prozent höheren Erlös als im Vorjahreszeitraum eingestrichen. Der Konzern verdiente vor allem auf dem US-Markt - und profitierte von geänderten Essgewohnheiten in der Finanzkrise.
welt.de - Wirtschaft 21.11.2008 17:27
So düster war bislang noch kein Ausblick: Die Bundesbank rechnet im kommenden Jahr offenbar mit der schlimmsten Rezession der Nachkriegsgeschichte. Die Wirtschaftsleistung würde demnach um ein Prozent schrumpfen. Die Bundesregierung war bislang noch von einem kleinen Plus ausgegangen.
Berlin (BoerseGo.de) - Die Ausgaben des Bundes sind in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres um 4,9 Prozent auf 233,9 Milliarden Euro gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Frei...
welt.de - Finanzen 21.11.2008 16:01
Die Aktien von Banken und Immobilienwerte machen einen Teil ihrer Verluste vom Vortag wieder wett. Bis zum Mittag steigt der Leitindex Dax um 1,7 Prozent nach oben. Auch der Ölpreis erholt sich wieder etwas. Der Rohstoff stabilisiert sich bei 50 US-Dollar.
Börse Frankfurt 21.11.2008 15:40

21. November 2008. Frankfurt (Börse Frankfurt). Die Renditen der US-amerikanischen Staatsanleihen, US-Treasury-Notes, sind auf den tiefsten Stand ihrer Geschichte gefallen, berichten die Volkswirte von der HSH Nordbank. Die Rendite der zweijährigen US-T-Note habe gestern unter 1 Prozent gelegen. ?Leider sind historische Tiefststände nicht das gleiche wie der Boden, der wohl noch zu erreichen ist?, kommentieren sie.

Eine gute Woche für den Rentenhandel

Die Wirtschaftsdaten würden wenig Hoffnung auf eine Besserung der Lage geben. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung seien auf das höchste Niveau seit 1982 gestiegen (abgesehen von einem Ausreißer 1992), der Philadelphia-Geschäftsklimaindex sei so niedrig wie seit 18 Jahren nicht mehr und Öl sei erstmals seit Mai 2005 unter 50 US-Dollar gesunken.

Brunner

?In Europa ist der ifo-Geschäftsklima-Index auf einen Wert von 60 gefallen, die Schweiz hat überraschend den Refinanzierungszinssatz um 100 Basispunkte gesenkt und die Marktteilnehmer gehen derzeit davon aus, dass es sowohl in der Euro-Zone als auch in den USA noch Zinsschritte nach unten geben wird?, beschreibt Arthur Brunner von ICF die Situation. Für die USA seien zwei Zinsschritte um je 50 Basispunkte in der Diskussion, d.h. ein Zinssatz von 0 Prozent. ?Investoren sind verunsichert und flüchten in sichere Staatsanleihen, sagt Brunner. Für die Rentenmärkte also eine gute Woche. Der Bund-Future klettert auf über 121 Prozent. Eine zehnjährige Bundesanleihe rentiert mit 3,5 Prozent.

ETFs weniger gefragt

Im Handel mit Renten-ETFs beobachten die Spezialisten von der Hypovereinsbank einen eher verhaltenen Griff zu Staatsanleihenfonds.

Noch kein Rettungsanker für US-amerikanische Automobilwerte

Für weitere Unsicherheit sorgt, dass die drei US-amerikanischen Automobilhersteller keine feste Mittelzusage von der US-Regierung bekommen. Die Papiere von General Motors befinden sich auf Talfahrt, erholen sich dann und wann etwas, um danach noch tiefer zu rutschen. Die bis 2033 laufende General Motors-Anleihe (WKN 894451) notiert mittlerweile bei 16,5 Prozent, das bis 2013 laufende Schwesterpapier (WKN 894450) notiert bei 20 Prozent.

GMAC als Bank

Die Finanzierungstochter von General Motors, GMAC, hat die Umwandlung in eine Bankholding beantragt. ?GMAC versucht so unter den Bankenrettungsschirm zu schlüpfen?, kommentiert Rainer Petz von Close Brothers Seydler.

GMAC hat auch ein Umtauschangebot für alle von der Gesellschaft emittierten Anleihen gemacht, die nach Juni 2009 fällig werden. ?Die Anleihen reagierten zunächst positiv auf diese Nachricht von heute Morgen?, meint Petz. Doch die Kursgewinne haben sie zum größten Teil schon wieder abgegeben.

GMAC wird in den nächsten Tagen den Kunden das Umtauschangebot unterbreiten.

© 21. November 2008 / Dorothee Liebing

boerse-online.de 21.11.2008 14:43
Nach der Offerte für Opel fiel die Aktie der SolarWorld AG deutlich unter die Oktober-Tiefs. Wir steigen zu gerade einmal sechs Euro ein – und setzen auf eine baldige Stabilisierung.
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